Nun komm, der Heiden Heiland,
Der Jungfrauen Kind erkannt,
Des sich wundert alle Welt,
Gott solch Geburt ihm bestellt.
Der Heiland ist gekommen,
Hat unser armes Fleisch
Und Blut an sich genommen
Und nimmet uns zu Blutsverwandten an.
O allerhöchstes Gut,
Was hast du nicht an uns getan?
Was tust du nicht noch täglich an den Deinen?
Du kömmst und läßt dein Licht
Mit vollem Segen scheinen.
Siehe, siehe,
Ich stehe vor der Tür
Und klopfe an.
So jemand meine Stimme hören wird
Und die Tür auftun,
Zu dem werde ich eingehen
Und das Abendmahl mit ihm halten,
Und er mit mir.
Amen!
Komm, du schöne Freudenkrone,
Bleib nicht lange!
Deiner wart' ich mit Verlangen.