Friedrich Wilhelm Schulz

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Wilhelm Schulz c 1820 - pencil drawing by an unknown artist.

Friedrich Wilhelm Schulz (often known as Wilhelm Schulz or after his second marriage Wilhelm Schulz-Bodmer; 13 March 1797 in Darmstadt – 9 January 1860 in Hottingen) was a German officer, radical, and social democratic publisher in Hesse. His most famous works are Der Tod des Pfarrers Friedrich Ludwig Weidig (The Death of Pastor Friedrich Ludwig Weidig.) as well as Die Bewegung der Produktion (Movement of Production), which Karl Marx quoted extensively in his 1844 Manuscripts.[1][2] Schulz was the first to describe the movement of society "as flowing from the contradiction between the forces of production and the mode of production," which would later form the basis of historical materialism.[1] Marx continued to praise Schulz's work decades later when writing Das Kapital.[2]

Life[edit]

He was a friend of Georg Büchner and an early follower of Pierre-Joseph Proudhon.[3] Convicted as a demagogue, he escaped from prison in 1834 and emigrated from Germany to Switzerland, where he worked as freelance political writer. In the year 1848 he was elected to the Frankfurt National Assembly, in which he belonged to the left.

Selected Works[edit]

  • Irrtümer und Wahrheiten aus den ersten Jahren nach dem letzten Kriege gegen Napoleon und die Franzosen. Darmstadt 1825. (Buchveröffentlichung der Artikelserie für die Zeitschrift Hesperus).
  • Das Eine, was Deutschland Not tut. In: Allgemeine Politische Annalen. Hrsg. von Carl von Rotteck. 7. Bd., 1. Heft, Juli 1831, S. 1–44.
  • An die versammelten Vertreter des deutschen Volks. In: Deutsche Tribüne. Ein Konstitutionelles Tagblatt. Hrsg. von August Wirth. Nr. 2, 2. Juli 1831.
  • Über das zeitgemäße Verhältnis der Statistik zur Politik. In: Beilage zum Morgenblatt für gebildete Stände. Nr. 310, 25. November 1831. (Druckfassung von Schulz’ Erlanger Dissertation).
  • Die Bewegung der Production. Eine geschichtlich-statistische Abhandlung zur Grundlegung einer neuen Wissenschaft des Staates und der Gesellschaft. Zürich und Winterthur 1843. MDZ Reader (Neudruck mit einer Einleitung von Gerhard Kade. Glashütten im Taunus 1974).
  • Der Tod des Pfarrers Dr. Friedrich Ludwig Weidig. Ein aktenmäßiger und urkundlich belegter Beitrag zur Beurteilung des geheimen Strafprozesses und der politischen Zustände Deutschlands. Zürich und Winterthur 1843. Digitalisat (Anonym erschienen. Fotomechanischer Nachdruck. Leipzig 1975).
  • Geheime Inquisition, Zensur und Kabinettsjustiz in verderblichem Bunde. Schlussverhandlung mit vielen neuen Aktenstücken über den Prozeß Weidig. Karlsruhe 1845. (Mitverfasser: Carl Theodor Welcker).
  • Die wahrhaftige Geschichte vom deutschen Michel und seinen Schwestern. Nach bisher unbekannten Quellen bearbeitet und durch sechs Bilder von M. Disteli erläutert. Zürich und Winterthur 1845. MDZ Reader (Anonym erschienen, Schulz’ größter buchhändlerischer Erfolg.)
  • Briefwechsel eines Staatsgefangenen mit seiner Befreierin. 2 Bdd. Mannheim 1846. BSB-Digitalisat: Bd. 1 und Bd. 2.
  • Eine literarische Fehde über den neuphilosophischen Nihilismus. In: Blätter für literarische Unterhaltung. Nr. 104, Leipzig 14. April 1846.
  • Denkschrift über die internationale Politik Deutschlands. Darmstadt 1848. MDZ Reader
  • Deutschlands gegenwärtige politische Lage und die nächste Aufgabe der demokratischen Partei. Frankfurt 1849. (Analyse der Gründe für die Niederlage der Revolution.)
  • Die Rettung der Gesellschaft aus den Gefahren der Militärherrschaft. Eine Untersuchung auf geschichtlicher und statistischer Grundlage über die finanziellen und volkswirtschaftlichen, die politischen und sozialen Einflüsse des Heerwesens. Leipzig 1859.

References[edit]

  1. ^ a b Levine, Norman (2006). Divergent Paths: The Hegelian foundations of Marx's method. Lexington Books. p. 223.
  2. ^ a b Sperber, Jonathan (2013). Karl Marx: A Nineteenth-Century Life. W. W. Norton & Company. p. 144.
  3. ^ Caldwell, Peter C. (2009). Love, Death, and Revolution in Central Europe: Ludwig Feuerbach, Moses Hess, Louise Dittmar, Richard Wagner. Springer. p. 73.

Further reading[edit]

  • Grab, Walter (1979). Ein Mann der Marx Ideen gab. Wilhelm Schulz. Weggefährte Georg Büchners. Demokrat der Paulskirche. Eine politische Biographie. Düsseldorf: Droste Verlag. ISBN 3-7700-0552-X.
  • Grab, Walter (1987). Dr. Wilhelm Schulz aus Darmstadt. Weggefährte von Georg Büchner und Inspirator von Karl Marx. Frankfurt am Main: Büchergilde Gutenberg.